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DD7.Travel
Tag 2 von 43 · Los Angeles

Los Angeles im Schnelldurchlauf

Hubschrauber selber fliegen, ein Auto ohne Fahrer, ein Lambo mit viel zu viel Gas – und zum Schluss Sonnenuntergang am Griffith Observatory.

Roter Lamborghini vor dem Hollywood Sign

Jetlag ist, wenn man um sechs Uhr früh topfit ist und keiner versteht, warum.

Perfekt also für einen Tag, an dem im Plan eigentlich nur ein einziger Punkt stand: Sonnenuntergang am Griffith Observatory. Der Rest war frei – und daraus sind dann noch drei weitere Highlights geworden.

Guten Morgen, Hollywood

Tag 2 hat – wie erwartet – recht früh angefangen. Und zwar mit einem wunderschönen Blick aufs Hollywood Sign, noch ganz im Morgendunst. Danach rauf auf die Dachterrasse: ein schönes Frühstück, ein Käffchen, und L.A. zeigt sich gleich von der hübschen Seite.

Das Hollywood Sign im Morgendunst
Die Dachterrasse des Hotels am Morgen
Frühstück mit Müsli und Kaffee auf der Dachterrasse
Frühstück über den Dächern von Hollywood.

Selber fliegen: eine Schnupperstunde im Hubschrauber

Den Tag konnte ich mir ja frei einteilen – so viel zum Thema freier Wille. Also ging’s als Erstes zum Flugplatz. Der Weg war ein gewisses Stück, aber er hat sich gelohnt: Dort konnte man eine Schnupper-Flugstunde im Hubschrauber buchen.

Hubschrauber im Hangar der Flugschule
Fliegerkarte mit der geplanten Route

Zuerst gab’s eine kurze Stunde im Simulator mit meinem Piloten Andrew, dann ging’s auch schon raus zum Hubschrauber. Starten und Landen sind ziemlich schwierig – das hat natürlich Andrew übernommen. Aber in der Luft durfte ich selber ans Steuer. Und das war echt crazy.

Im Hubschrauber vor dem Start
Mit dem Steuerknüppel in der Hand über der Küste

Eine wirklich besondere Erfahrung, die richtig Spaß gemacht hat – und Los Angeles mal von oben zu sehen, war natürlich auch nicht zu verachten. Zum Schluss hat mir Andrew noch gezeigt, wie Hovern geht, also auf einer Stelle in der Luft stehen bleiben. Das ist tatsächlich eine der schwersten Übungen beim Hubschrauberfliegen – und entsprechend war’s für mich auch alles andere als einfach. Ein tolles Zertifikat gab’s trotzdem.

Selfie im Hubschrauber mit Pilot Andrew
Und ja, das in meiner Hand ist tatsächlich der Steuerknüppel. Andrew hat trotzdem sehr genau aufgepasst.

Ein Auto ohne Fahrer

Bereit für die nächsten Abenteuer, bin ich erst mal mit Uber in die Stadtmitte gefahren, um Mittag zu essen. Und vor allem wollte ich unbedingt einmal Waymo ausprobieren – die Autos, die komplett autonom fahren, ganz ohne Fahrer. Weil die nur in einem bestimmten Bereich unterwegs sind, hab ich das Mittagessen einfach genau dorthin gelegt und bin danach mit dem Waymo weiter zu meinem nächsten Stopp. Ein ziemlich spezielles Gefühl, wenn sich das Lenkrad vor einem ganz von selbst dreht.

Fahrer? Fehlanzeige. Unterwegs im Waymo.

Lambo, Hollywood Sign und viel zu viel Gas

Der nächste Stopp lag sehr zentral, direkt am Hollywood Walk of Fame. Denn als Nächstes stand eine Fahrt im Lamborghini zum Hollywood Sign auf dem Programm. Ziemlich verrückt – aber ich hab mir gedacht: Warum nicht, einfach machen. Knallroter Sportwagen, im Hintergrund das berühmteste Schild der Welt – mehr Klischee geht nicht. Und genau deshalb musste es sein.

Das Lenkrad des Lamborghini mit dem Stier-Logo
Erst mal einsteigen …
… und ab die Hügel rauf.

Mein Guide war natürlich dabei, zum einen, um mir den Weg zu zeigen, und zum anderen, um aufzupassen, dass nix passiert. Er war aber selber ziemlich crazy und hat mir die ganze Zeit nur gesagt: „Gib doch einfach mal Gas!“ Dementsprechend haben wir den Motor richtig heulen lassen. Eine geile Erfahrung – Posterfoto mit Hollywood Sign und Lambo natürlich inklusive – das ganz oben auf dieser Seite.

Am Steuer – und das Grinsen geht nicht mehr weg.
Und dann: Vollgas. Wuhuuu!
Neben dem Lamborghini mit dem Hollywood Sign im Hintergrund
Das Hollywood Sign aus der Nähe

Griffith Observatory: von oben und von unten

Danach hatte ich noch ein bisschen Zeit, bin über den Hollywood Walk of Fame geschlendert und hab noch einen Kaffee getrunken. Und dann ging’s rauf zum Griffith Observatory – dem eigentlichen Grund, warum ich überhaupt noch mal nach L.A. wollte.

Das Griffith Observatory am Nachmittag

Oben hab ich erst mal die Aussicht genossen und mir alles angeschaut. Dazu gab’s noch eine Führung durchs Observatorium.

Selfie mit Blick über Los Angeles
Albert-Einstein-Statue im Observatorium
Vor der Skyline von Downtown Los Angeles
Sonnenuntergang über den Hügeln

Zum Schluss dann das Highlight: der Sonnenuntergang – einmal von oben und einmal von unten, auf dem Weg den Hügel hinunter. Tolle Aussicht, tolle Farben, die Stadt fängt an zu glitzern – und man versteht auf einmal, warum alle hierher wollen. Definitiv was, das man mal gemacht haben sollte.

Warnschild vor Klapperschlangen am Wanderweg
Selfie am Griffith Observatory im Sonnenuntergang

Und weil’s so schön war, das Ganze nochmal im Vorher-nachher-Vergleich – erst am Nachmittag, dann nach Sonnenuntergang:

Das Telescope-Schild am Nachmittag
Das Telescope-Schild in der Dämmerung
Die Terrasse des Observatoriums in der Dämmerung
Das beleuchtete Griffith Observatory am Abend

Absacker und ab ins Bett

Am Ende ging’s zurück ins Hotel, wo ich noch gemütlich einen Absacker getrunken hab. Dann relativ früh ins Bett – schließlich wollte ich ausgeschlafen sein für Tag 3. Denn da beginnt es endlich: Hawaii!